2. Kernbefunde
A Bauplan und Aufbau (2007-2012)
1. Der Bauplan ist öffentlich. - PRIMÄR
"Design to Win" (California Environmental Associates, Aug. 2007)
Auftraggeber: Hewlett, Packard, Doris Duke, Energy Foundation, Oak, Joyce-Hal Harvey für Hewlett im Sponsorenkreis
Inhalt: gebündeltes Stiftungskapital, regionale Plattformen, "policy first"
Selbstbeschreibung der Investitionen: "designed to be catalytic - to blaze the path"
2. Kernkraft: bewusst gegen die eigene Analyse ausgeklammert. - PRIMÄR
Analyse im Report: Emissionsminderung erfordert u. a. "expanded nuclear power"
Strategieempfehlung: Wind/Solar fördern "without considering the polarizing option of nuclear energy"
Folge: Der deutsche Atomausstieg steht nicht im Plan - die Ausstiegsagenda brachten die lokalen Partner mit (Baake, DUH, grünes Milieu)
3. Umsetzung nach Plan (2008). - PRIMÄR/PRESSE
ClimateWorks Foundation gegründet (500 Mio. $ Startkapital von Hewlett)
European Climate Foundation (ECF), Den Haag - Harvey Mit-Initiator
Stiftung Mercator (ab 2008 unter Bernhard Lorentz) als ECF-Gründungsförderer = die Brücke ins deutsche Establishment
Vorgeschichte: Harveys Energy Foundation 1991 (Kapital: Pew, Rockefeller) - die Methode stammt aus der klassischen US-Strategiephilanthropie
4. ECF finanzierte die DUH ab spätestens 2009 - im kritischen Fenster. PRIMÄR
Beleg: DUH-Jahresbericht 2010 (Finanzteil 2009) nennt die ECF namentlich als Projektförderer
Parallel: DUH-Zuschüsse verdoppelt (888 T€ → 1.797 T€). Energie-Etat vervierfacht (194 T€ → 850 T€)
Offen: Höhe und Zweckbindung der ECF-Mittel; BILD zeichnet zusätzlich eine direkte Linie ClimateWorks → DUH (via Form 990 prüfbar)
5. DUH-Kampagne gegen die Laufzeitverlängerung 2010 (unter Baake). - PRIMÄR
Jan. 2010: Rechtsgutachten zur Verfassungswidrigkeit (Ziehm)
Mai 2010: Leak der Regierungs-Vorgaben an die Energiekonzept-Gutachter
27.09.2010: Prominenten-Kampagne wir-sind-aussteiger.de - einen Tag vor der Kabinettsentscheidung
Erklärtes Ziel lt. Jahresbericht: den politischen und ökonomischen Preis "in die Höhe zu treiben"
6. Agora Energiewende (2012). - PRIMÄR / PRESSE
Gründer: Mercator + ECF (14 Mio. € Startbudget), initiiert von Harvey und Lorentz
Lorentz warb Baake von der DUH ab
Konzept lt. Cicero 2012: Abstimmungsgremium für "Minister, Staatssekretäre, Spitzenbeamte, Manager und Techniker"
Trägergesellschaft: SEFEP gGmbH (2012)
B Personal und Staatsfinanzierung
7. Die Personalpipeline. - AMTLICH/PRIMÄR/PRESSE
| Person | Weg |
| Rainer Baake | StS BMU 1998-2005 (Atomausstieg I, EEG) → DUH 2006-11→ Agora 2012-14 → StS BMWi 2014 (EEG-Reformen) → Stiftung Klimaneutralität 2020 → Sonderbeauftragter BMWK |
| Patrick Graichen | Agora-Direktor → beamteter StS BMWK 2021 → einstw. Ruhestand Mai 2023 (Trauzeugenaffäre) |
| Klaus Müller | Grüne Präsident BNetzA (setzt Netzentgelte/EK-Verzinsung) (Agora-Kante prüfen) |
| Jennifer Morgan | Greenpeace-Spitze → StS Auswärtiges Amt (gleiches Muster, ohne Agora-Etikett) |
| Caio Koch-Weser | Ex-StS Bundesfinanzministerium, Ex-Weltbank-Vize, Ex-Deutsche-Bank - Sitz im ECF-Aufsichtsgremium (zu verifizieren) - die Finanzachse |
BT-Drs. 20/7752: sechs (Parl.) Staatssekretäre in Agora-Räten; Regierung: alles vereinbar
8. Die Verschleierungskonstruktion SEFEP. - AMTLICH
BMWK und BMUV zahlen Millionenzuschüsse an die Träger-gGmbH SEFEP
SEFEP trägt u. a. die Personalkosten von Agora Agrar
Gleichzeitig antwortet die Regierung: Agora Agrar werde "nicht gefördert"
Quellen: BT-Drs. 20/7752 20/6782 (Fr. 141) DIP-Nachfragevorgang
9. Der Staat ist der größte Finanzier des Milieus. - PRESSE (auf 990/Haushalt rückführbar)
Bundeszuwendungen Finanzplan 2020-2023 (WamS "Die Klima-Lobby"):
Agora 2019: -1,98 Mio. € Bund + 1,5 Mio. € ECF + 1,9 Mio. € Mercator
Hewlett ECF: kumuliert -102 Mio. $ (2016-2020, IRS-990)
Einordnung: ressortübergreifende Projektmittel; bei NABU/WWF viel klassischer Naturschutz
10. Erfolgskriterium: Übergang von Stiftungs- auf Staatsfinanzierung. - PRIMÄR + Prüfauftrag
Im Bauplan angelegt ("catalytic"), in Deutschland realisiert
Der entscheidende offene Test: Förderzuwachs und Auftragsvergaben nach den Personalwechseln 2014 (Baake/BMWi) und 2021 (Graichen/BMWK) vergleichen
Zeigt sich der Zuwachs schon 2014-2018 (SPD-geführtes Haus), ist das Muster Systemeigenschaft, nicht Parteifilz
C. Doppelrollen der Financiers
11. Advocacy und Assets unter einem Vermögensdach. - PRIMÄR / PRESSE
| Familie/Vehikel | Advocacy-Seite | Asset-Seite |
| Brenninkmeijer (C&A/COFRA) | Good Energies Foundation = ECF-Förderer | Good Energies = EE-Investmentvehikel, Ankerinvestor Q-Cells (EEG-Geschäftsmodell) - stärkster Fall, Fenster 2008-2011 |
| IKEA (INGKA) | IKEA Foundation = ECF-Förderer | Ingka Investments: Milliarden in Wind/Solar inkl. dt. Offshore |
| Hohn (TCI) | CIFF = ECF-Großförderer, CEO im ECF-Gremium | Hedgefonds TCI; "Say on Climate"; Portfolio-Überschneidung offen (13F) |
Gegenbeispiele: Hewlett/Packard diversifiziert; Mercator (Metro-Vermögen) ohne dokumentiertes EE-Parallelinvestment → das Muster gilt nicht pauschal
12. Climate Imperative (Harveys Vehikel seit 2020): Wer wirklich zahlt. - PRIMÄR (990)
Belegte Geldgeber: Sergey Brin Family Foundation (40-49 Mio. $/Jahr) Waverley Street Foundation (Laurene Powell Jobs) Benificus Bloomberg John Doerr Lukas Walton Bekenstein die neue Tech-Erben-Generation (Hewlett: nur15T)
Echte Transparenzlücke: dreistellige Mio.-Zuflüsse über anonyme Donor-Advised Funds - National Philanthropic Trust 104,6 Mio. $ (2024). Fidelity 40 Mio. CJP Boston 62,5 Mio.
Negativbefund: Gates, Soros/OSF, Clinton Foundation, Black Rock, Vanguard tauchen in keiner Offenlegung auf kursierende Meme-Grafiken mit diesen Pfeilen sind unbelegt
D. Konzernseite und Abwicklung
13 Haftungs-Exit der Konzerne - dokumentiert, aber erst NACH 2011. - AMTLICH
Vor 2011: Konzerne lobbyieren für Laufzeitverlängerung (Cash-Cow); danach Klagen (BVerfG 2016, ICSID), 70-80% Börsenwertverlust → offenbartes Verhalten widerlegt heimlichen Ausstiegswunsch
Frühjahr 2014: E.ON/RWE/EnBW lancieren via Spiegel die "Bad Bank" - AKW+-35 Mrd. € Rückstellungen an Staatsstiftung, im Gegenzug Klageverzicht. Anhörung 04.03.2015: "Die EVU wollen offenbar reinen Tisch machen."
2017 KENFO: 24,1 Mrd. € Einzahlung (17,4 Grundbetrag + 6,2 Risikoaufschlag) → Ende der unbegrenzten Nachschusspflicht Fonds selbst steuerfrei (§ 9 Abs. 4 Entsorg FondsG) Rückstellungen zuvor jahrzehntelang gewinnmindernd gebildet
Brennelementesteuer-Rückzahlung: -6,3 Mrd. € + -1 Mrd. € Zinsen (gerichtlich erzwungen)
Offen: steuerliche Behandlung des Risikoaufschlags (Materialien BT-Drs. 18/10469 ff.)
14 Der EnBW-Deal, Dezember 2010. - AMTLICH/PRESSE
Land BW (Mappus) kauft EDF-Anteil für -4,7 Mrd. € am Parlament vorbei
Gutachten der Staatsanwaltschaft: 780 Mio. € überzahlt. ICC-Verfahren des Landes auf 834 Mio. €
Einfädelung: Dirk Notheis (Morgan Stanley D); Verkäuferseite: René Proglio (Morgan Stanley F) - Zwillingsbruder des EDF-Chefs Henri Proglio
EDF steigt drei Monate vor Fukushima zu Höchstpreisen aus. Ermittlungen 2014 eingestellt kein Panama-Papers-Treffer zu Mappus
E Habeck-Ära, Kosten, internationale Fortsetzung
15. AKW-Entscheidung 2022: Prozessmanipulation aktenkundig. - AMTLICH/PRIMÄR
Cicero-freigeklagte BMWK-Vermerke (2024): Fachvorlagen zu Weiterbetriebs-Optionen wurden auf dem Leitungsweg verändert
U-Ausschuss: Graichen verweigerte den Netzbetreibern die Fristverlängerung für eine belastbare Analyse
Kostenwirkung der Nicht-Verlängerung selbst moderat: Streckbetrieb -1,1% Großhandelspreis Weiterbetrieb 2023: -1 bis -8% (IWH) 2024:-5 bis-15% 2022 mit 6 Reaktoren lt. Gegenposition deutlich mehr (strittig)
16. Die Kosten-Zahlenpyramide: vier Quellen, ein Befund. - PRIMÄR / PRESSE
Der Weg vernichtet Kapital, nicht das Ziel:
- DIHK/Frontier 2025: Gesamtkosten 2025-2049: 4,8-5,4 Bio. € (davon 2,0-2,3 Importe 1,2 Netze 1,1-1,5 Erzeugung. 0,5 Betrieb)
- DIHK/Frontier "Plan B": vermeidbare Mehrkosten: 530-910 Mrd. € (+80-220 Mrd. bei 2 J. Zielverschiebung) - bei gleichen Klimazielen
- McKinsey 2024: 150 Mrd. € Optimierungspotenzial allein Stromsystem bis 2035
- Emblemsvåg 2024: Energiewende 2002-22: 696 Mrd. € vs. Kernkraftpfad 364 Mrd. € → 332 Mrd. € Mehrkosten
- Bundesrechnungshof: wiederholte Wirksamkeitsrügen (KTF, Gebäude, Klimafinanzierung) - Berichte zu ziehen
- Netzentgelte: seit 2010 verdoppelt; bis 2045+63% (Gewerbe) / +50% (Haushalte) prognostiziert
Wichtig: 5,4 Bio. Systemkosten, nicht Netto-Mehrkosten (fossiles Weiter-so hätte ebenfalls Importe/Netze gekostet; ~70% Primärenergie-Import in jedem Szenario)
Strom ist ein anderes Thema: Deutschland war 2003-2022 durchgehend Netto-Stromexporteur - Netto-Importeur erst nach der AKW-Abschaltung 2023
Attribution parteiübergreifend: EEG (Schröder) Ausstieg + PV-Kostenberg 2009-12 (Merkel/Schwarz-Gelb), Beschleunigung + GEG/Krise (Ampel)
17. Die Energiepreis-Versagenskette. - AMTLICH / PRESSE
Aufbau der Abhängigkeit (Merkel/SPD-Ära): Nord Stream Verkauf des größten Gasspeichers Rehden an Gazprom 2015 (vor dem Krieg planmäßig leergefahren) null LNG-Terminals
Auslöser: Russland 2022
Verstärker (Ampel): Panik-Bespeicherung durch Trading Hub Europe zu Höchstpreisen (→ Speicherumlage) Gasumlage-Debakel. Abschaltung von 4 GW CO2-freier Grundlast im Preis-Peak
Dauerhafter Kostensockel: 22,4-35,5 GW neue steuerbare (Gas-) Leistung bis 2035 nötig (BNetzA) → teures LNG ersetzt billiges Pipelinegas strukturell
18 SEFE/Yamal: Doppelmoral amtlich. - AMTLICH/PRIMÄR/PRESSE
Das bundeseigene Unternehmen SEFE (Ex-Gazprom Germania) erfüllt weiter seinen Yamal-Langfristvertrag = einer der aktivsten Importeure russischen LNGs in die EU (Verkauf an EU-Nachbarn, nicht nach Deutschland - die Zahlung an Russland fließt trotzdem)
EU-Rekordimporte russ. LNG H1 2026: 9,97 Mio. t=5,96 Mrd. € (+16%, Vorzieheffekt)
Rechtsrahmen VO (EU) 2026/261 Spot-LNG verboten ab 25.04.2026 Langfrist-LNG ab 01.01.2027 Pipeline ab 30.09.2027 Weiterverkauf an Drittstaaten ab 2027 ebenfalls untersagt
Deutschland bezieht russische Moleküle indirekt über den Verbund (Regasifizierung F/B/NL)
19. Die Pipeline geht international. - PRIMÄR/PRESSE
Baake = deutscher Sonderbeauftragter für die Südafrika-Klimapartnerschaft (verkündet die JETP-Aufstockungen)
Graichen seit Dez. 2024 im Aufsichtsrat von Ukrenergo (Wiederaufbau des Netzes, in das deutsche/EU-Milliarden fließen; Mandat von Ukrenergo vergütet)
Steuerzahler-Punkt: Graichens einstweiliger Ruhestand = lebenslange Versorgungsbezüge aus der Bundeskasse trotz Entlassung wegen Fehlverhaltens
Keine Straftat, keine Anklage: das System entlohnt in Posten, nicht in Konten
20 JETP Südafrika und die Erlass-Schablone. - AMTLICH/PRIMÄR
Paket 8,5 Mrd. (COP26): ~96% Kredite, nur ~340 Mio. Zuschüsse
Deutscher Anteil: 986 Mio. € 2,68 Mrd. € (KfW bereits 1,3 Mrd. €; weitere 720 Mio. € in Verhandlung) USA 2025 raus, EU legt 5,1 Mrd. $ nach
Kein Erlass-Versprechen dokumentiert - aber: BMZ hat Dez. 2023 Debt-for-Climate Swaps offiziell institutionalisiert (Klimainvestition statt Rückzahlung); Präzedenz Peru (1997/1999, Fonds 2003, weitere Umwandlungen 2009: 10 Mio. €, 2010: 16 Mio. €)
Dossier-Formulierung: Die Kredit/Zuschuss-Unterscheidung der öffentlichen JETP-Darstellung ist nur bedingt belastbar - der Umwandlungsmechanismus liegt bereit
Kernkraft: JETP-Mittel vertraglich an Kohleausstieg/Netze/EE gebunden; SA-Nuklearprogramm läuft separat → bleibt ein Fungibilitätsargument, kein Konstrukt
21. Fallstudie Lima: Klimafinanzierung ohne Klimawirkung. - PRESSE / Vor-Ort; Zuordnung OFFEN
KfW-geförderte Radinfrastruktur (20-44 Mio. €, überwiegend Kredit), als "Klimafinanzierung" angerechnet - CO2-Vermeidungskosten absurd
Vor-Ort-Videobelege (3 Kanäle): Teilstrecken nur Farbmarkierungen, nach 2 Jahren verschwunden; Nutzung1 Radfahrer/15 Min, über 4 h Zählung
Das belegt Nutzungs-/Bestandsversagen - noch ohne Zuordnung Strecke KfW-Projekt
Beweisarchitektur (3 Stufen): Videolinks + Datum archivieren → KfW-Transparenzportal: Projektnummer, Zielindikatoren → Ex-Post- Evaluierung/IFG-Verwendungsnachweis
Systematik dahinter: Umetikettierung von EZ-Projekten zur Erfüllung der 6-Mrd.-€-Klimafinanzierungszusage (Oxfam/CARE-Kritik - Berichte zu ziehen)
F. Vergleichsfall Gates: dieselbe Methode, 20 Jahre älter
22. Amtlich dokumentiert. - AMTLICH/PRIMÄR
Kleine Anfrage (Linke): 3,8 Mrd. € Bundesmittel in 31 Projekte/Programme mit Gates-Beteiligung davon 3,35 Mrd. € nicht projektgebunden. nur 3 von 31 evaluiert kein Bundesvertreter in den Gremien der Empfänger
Gates-Stiftung hält dagegen z. B. bei GAVI einen ständigen Board-Sitz
AfD-KA 2025 (BT-Drs. 21/541 Antwort 21/1070): 630+ Mio. € in sechs Kofinanzierungen, Löwenanteil beim Bund
Regierungslinie "kein Cent an die Gates-Stiftung": technisch wahr (Empfänger sind GAVI/Global Fund/GIZ) - substanziell irreführend
Muster: GAVI 2000 / CEPI 2017 = Anschubkapital + Board-Sitz + Staaten als Dauerzahler - die Blaupause, 20 Jahre vor dem Klimafeld
"Schule statt Adepten": Harvey (Energy Foundation 1991) ist im Klimafeld Urheber, nicht Schüler keine Gates/Soros-Gelder in Harvey-Vehikeln auffindbar Gates in der Sache sogar Gegenspieler (pro Kernkraft, TerraPower, Kritik am dt. Ausstieg)
4. Akteursregister
Architekten & Vehikel
Hal Harvey: Energy Foundation 1991 ClimateWorks/ECF 2008 → Agora 2012 → Stiftung Klimaneutralität 2020 Climate Imperative 2021
Bernhard Lorentz: Mercator-CEO 2008-2014, Agora-Mitgründer
ECF: Budget 2019: 36,3 Mio. €; 2023 lt. ANBI-275 Mio. € Zuflüsse
SEFEP gGmbH: Trägerkonstruktion der Agoras
Caio Koch-Weser: Ex-StS BMF, Ex-Weltbank, Ex-Deutsche Bank; ECF-Aufsichtsgremium (verifizieren)
Deutsche Knoten
Baake (heute: Südafrika-JETP) Graichen (heute: Ukrenergo) Flasbarth Müller (BNetzA) Öko-Institut (Geschwister Graichen, Matthes). DUH (Resch; Abmahnbefugnis + 12,8 Mio. € Bundesmittel 2020-23)
Geldgeber
ECF: Hewlett Packard ClimateWorks Bloomberg CIFF IKEA Foundation Good Energies Grantham Oak Arcadia KR McCall MacBain. Rockefeller Brothers Mercator NL-Postcode-Lotterie
Climate Imperative (990): Brin Waverley/Powell Jobs Benificus, Bloomberg Doerr Walton Bekenstein anonyme DAFs (NPT, Fidelity, CJP)
Konzern-/Staatsseite
E.ON (Netz/Vertrieb, regulierte Rendite) RWE (abgesicherte EE + Kohle-Entschädigung) Uniper (2022 verstaatlicht, >13 Mrd. €). EnBW/EDF (Deal 2010) SEFE (bundeseigen, Yamal) KfW (JETP, Lima) Trading Hub Europe
8. Angriffsfeste Kernaussage
Ein 2007 publizierter Strategieplan US-amerikanischer Großstiftungen ("Design to Win") wurde ab 2008 planmäßig umgesetzt: gebündeltes Stiftungskapital (ClimateWorks/ECF), nationale Plattformen (Agora), lokales Spitzenpersonal (Baake, Graichen). Das Netzwerk finanzierte ab 2009 nachweislich die zentrale Kampagnenorganisation der deutschen Atomdebatte (DUH), besetzte ab 2014 Schlüsselpositionen der Ministerialbürokratie und wird heute überwiegend vom Staat selbst finanziert - teils über Trägerkonstruktionen (SEFEP), die die Förderung formal verdecken. Die Pipeline setzt sich international fort (Südafrika-JETP, Ukrenergo).
Der Plan klammerte die Kernkraft gegen die eigene Analyse aus taktischen Gründen aus; die deutsche Ausstiegsagenda stammte von den lokalen Partnern. Die vermeidbaren Mehrkosten des politisch gewählten Pfades beziffern vier unabhängige Quellen auf dreistellige Milliarden bis knapp eine Billion Euro - bei unveränderten Klimazielen. Die Lasten tragen Verbraucher und Steuerzahler; die Renditen der Infrastrukturbesitzer sind reguliert abgesichert. Dokumentierte Widersprüche (SEFE/Yamal, Klimafinanzierungs-Anrechnung, "keine Agora-Förderung") weisen die Doppelmoral als Systemeigenschaft aus. Dieselbe Methode ist im Gesundheitssektor (GAVI/CEPI) älter und amtlich dokumentiert.
In einem Satz: eine Phil-Anthropokratie, geschützt durch Moral-Monopolisten - Einfluss ohne Mandat, finanziert am Ende von denen, die weder gefragt wurden noch ausweichen können.
Nicht behauptet werden: Steuerung des Auslösers Fukushima, persönliche Bereicherung einzelner Akteure, ein zentraler "Raubzug"-Vorsatz, die Geldgeber-Namen kursierender Meme-Grafiken.